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Energie-Discounter im Fokus: Das Haustürgeschäft

Heute möchten wir Ihnen das Haustürgeschäft, den siebten Trick der schwarzen Schafe auf dem Energiemarkt vorstellen. Und der erweist sich als ganz besonders miese Masche.

Wenn falsche Mitarbeiter um schnelle Unterschrift bitten

Auch bei uns im beschaulichen Flensburg ist dieser Fall schon vorgekommen: Es klingelt an der Tür, der Besucher stellt sich als Mitarbeiter des lokalen Energieversorgers vor – in unserem Fall als Vertreter der Stadtwerke Flensburg. Unser angeblicher Kollege kramt also ein Schreiben hervor und fordert den Bewohner auf, das Dokument zu unterzeichnen. Dringend sei die Angelegenheit und wichtig, sehr wichtig. Ökostrom sei schließlich auf dem Vormarsch und nun müsse man schnell handeln, für das Klima und für Flensburg. Eine Umstellung auf Ökostrom sei schnell gemacht. Nur fix hier unterschreiben und schon ist der ganze Haushalt grün. Da braucht man auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn die Fridays for Future Kids auf den Straßen protestieren. Das geht uns schließlich alle an.

In die Falle getappt: So schnell geht der Vertragsabschluss beim unseriösen Energiediscounter

So manchen Hausbewohner erwischt es da kalt zwischen Herd und Haustür – und er gibt klein bei. Die vermeintliche Umstellung auf Ökostrom vom heimischen Stadtwerk wird unterschrieben. Was der neue Ökostrombezieher nicht weiß: Er hat soeben bei den seriösen Flensburger Stadtwerken gekündigt und einen neuen Vertrag beim Ökostrom-Discounter unterzeichnet. Denen ist ja bekanntermaßen jedes Mittel recht, um neue Kunden zu werben. Das Desaster merkt der Unterzeichner jedoch erst Wochen später – wenn überhaupt.

Nicht an der Haustür unterschreiben und keine Zählernummer herausgeben

Vorsicht ist also stets geboten, wenn es an der Haustür klingelt. Niemals sollten sich Bewohner sofort zu einer Unterschrift drängen lassen, sondern sich Bedenkzeit einräumen und alle Dokumente vorab gründlich und in Ruhe durchlesen. Auf keinen Fall sollten Bewohner an der Haustür ihre Zählernummern herausgeben – denn mit dieser im Gepäck, kann jedes schwarze Schaf den Haushalt bei jedem x-beliebigen Stromversorger anmelden. Und eines ist gewiss: Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg werden niemals an Haustüren klingeln, um Stromverträge zu verkaufen.

Auch nach dem siebten Trick ist noch nicht Schluss. Fiese Kniffe gibt es leider zu Hauf. Im nächsten Artikel zeigen wir Ihnen Trick 8: Die Vorauszahlung.

Artikel aus der Serie „Energie-Discounter im Fokus: Die Tricks und Kniffe der Schwarzen Schafe"

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Energie-Discounter im Fokus: Die Tricks und Kniffe der schwarzen Schafe

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Corinna Sörensen

Marketingmanagerin

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